Menschen und Holz

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Sägen. Schaben. Feilen.
Ein kreativer Ausbruch. Unter den Augen des Künstlers Ryszard Zajac wird Holz bearbeitet. Etwaige Verletzungen nimmt man in Kauf. Man verlebt eine intensive Zeit bei gutem Wetter unter freiem Himmel. Ich beobachte. Antje (46) hat Ryszard vor zehn Jahren einen Holzthron abgekauft. Nun baut sie an ihrem eigenen. Zum ersten Mal hält sie eine Kettensäge in der Hand und betont „die Angst ist weg“. Allen hier gefällt es sehr mit den eigenen Händen, mit Blut und Spucke den Naturstoff Holz zu bearbeiten. Späne fliegen. Yvonne (37) sagt, beim Werkeln mit Holz „hört das Denken auf“. Henry (61) widerspricht: „Ich denke dabei sehr gerne nach und will damit nicht aufhören“. Ist aller Anfang schwer? Nein. „Am Anfang siehst du nur ein großes Stück Holz vor dir“, sagt Antje. „Aber nach und nach entwickelt sich etwas“, ergänzt Heiko (44). Das Holz, so sagt Ryszard Zajac lachend, hat er im Riesengebirge in Polen, „wo der Rübezahl wohnt“, den Waldarbeitern „mit Wodka abgekauft“.

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